Erntedank in Rickenbach

Erntedank in Rickenbach

Wer am Sonntag 29. September den Gottesdienst besuchte, der wurde von einem wunderbar geschmückten Altarraum empfangen. Fleissige Bäuerinnen mit Frontfrau Rita Boog, hatten Erntegaben zusammen getragen und mit viel Liebe zum Detail, eine Augenweide an Lebensmittel, Pracht und Fülle arrangiert.

Familie Wismer stimmte gesanglich zusammen mit Henryk Rihm an der Orgel auf den Gottesdienst ein. Auch die mit viel Feingefühl vorgetragenen Lieder während dem Gottesdienst gaben der Erntedankfeier eine erhabene Note.

Das Erntedankfest wurde auch als Familiengottesdienst mit kommenden und gewesenen Erstkommunikanten mitgestaltet. Doch zu Beginn des Gottesdienstes begrüsste Pater Bruno Oegerli die Gläubigen. Er wies dabei auf all das hier in der Kirche sichtbar von Sonne, Regen, und der Menschen Arbeit Geschenkte hin.

Mit Ruth Hüsler zusammen gestalteten die Erstkommunikanten die Erbarmungsbitten etwas intensiver. Du beschenkst uns täglich mit deiner wunderbaren Schöpfung. Viele kleine Pflänzchen und Tierarten sind bereits ausgestorben, oder haben keinen Lebensraum mehr. Wir leben in Familienstrukturen, und müssen uns nicht alleine durchschlagen. Wir dürfen zur Schule gehen, wir haben viele Freunde und Kollegen. Wir haben immer genug zu essen und müssen auch nicht fliehen. Dafür danken wir und wollen auch nachdenken, Herr erbarme dich.

Pater Bruno Oegerli verstand es wunderbar, bei seiner Predigt die Kommunionkinder mit einzubeziehen. Ministrantin Jeannine zeigte unter anderem eine Kartoffel, als Pater Oegerli die Kinder fragte: „ Wer hat gerne Pommes Frites oder Rösti? Spontan streckten die Kinder grüne oder rote Karten in die Höhe, die sie vor dem Gottesdienst erhalten hatten. Bei der Flasche Milch fragte Pater Oegerli: „Wer hat gerne Joghurt oder Pudding? Da war das Ergebnis auch mehr als eindeutig. Wer hat gerne Fenchel? Hier blieben die Karten ziemlich an Ort und Stelle. Pater Oegerli meinte dazu, er verstehe das, denn er habe Fenchel auch nicht gerne.

"Ja darum feiern wir heute Erntedank. Danke sagen für all die wunderbaren Gaben der Natur die wir zum Leben brauchen, um gesund und stark bleiben zu können."

Die von Rita Boog vorgetragenen Fürbitten beinhalteten den Dank für all das Geschenkte und um gerechte Verteilung der Güter. Zum Boden, unserer Lebensgrundlage Sorge zu tragen. Für die Landwirte, die um ihre Lebensexistenz bangen, und für die Verstorbenen, die für uns gearbeitet haben.

Am Schluss des Gottesdienstes segnete Pater Oegerli die Erntedankgaben. Vorher lud er zu dem von den Bäuerinnen offerierte Apero ein. Darum sagte Pater Oegerli nicht „'Gehet hin im Frieden', sondern bleiben wir noch hier und geniessen das zusammen sein.“

Mit feinem Most und kleinen Brötli wurden die Gottesdienstbesucher nun im Pfarrgarten von Bäuerinnen verwöhnt. Petrus trug mit warmer Sonne auch noch nachhaltig zum schönen, in jeder Hinsicht eindrücklich bereichernden Rickenbacher Erntedank Gottesdienst bei.

Maria Hermann – Bürgler

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